TV-TIPP

LAND DER BERGE Mittwoch , 10.Oktober 2018 21:05 Uhr ORF III
Folge 276 : „WO EINSTEIN IN DIE BERGE GING - GALTÜR“

(c) TVB Paznaun-Ischgl

Im kommenden Winter jährt sich die Lawinenkatastrophe von Galtür im Tiroler Paznaun zum
20. Mal. 31 Menschen kamen bei diesem Ereignis ums Leben, der Schaden in der 800 Einwohner zählenden Ortschaft war enorm. Lutz Maurer, der Mitbegründer der "Land der Berge"-Sendereihe im ORF und Mitglied im Verein "Menschenwege - Götterberge. Erinnerung an Herbert Tichy" hat zu diesem Anlass eine neue Dokumentation gestaltet: "Wo Einstein in die Berge ging - Galtür" wird am 10. Oktober um 21.05 in ORF III gesendet.
Es ist dies eine Art Fortsetzung jener Land der Berge-Sendung, die Maurer vor etwa zehn Jahren gemeinsam mit dem Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher gestaltete. Stecher, der 2013 starb, fungierte damals als Moderator und regte auch an, nach angemessener Zeit eine zweite Dokumentation über Galtür zu drehen. Nun ist es soweit! Als Moderator konnte Lutz Maurer den großen österreichischen Alpinisten Peter Habeler gewinnen, der ja heuer vor 40 Jahren gemeinsam mit Reinhold Messner die erste Besteigung des Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff bewältigte.
Die neue Galtür-Dokumentation wurde rund um's Jahr gedreht. Sie zeigt die Schönheiten der Landschaft, die Herzlichkeit der Menschen und sie erzählt von den zahlreichen Prominenten,
die sich von der fantastischen Bergwelt in Galtür begeistern ließen: Von Ernest Hemingway
über Sir Karl Popper und Karl Kraus bis eben zum titelgebenden Albert Einstein.

 

 

 

Spendenaufruf

Die Zusammenführung des Nachlasses von Herbert Tichy im Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften schreitet voran. Mittlerweile ist dieser Bestand schon sehr umfangreich. Um diese Dokumente, Bilder, Schriften und Briefe für Forschungs- und Publikationszwecke nützen zu können, bedarf es einer korrekten wissenschaftlichen Aufarbeitung.

Deshalb finanziert der Verein „Menschenwege - Götterberge. Erinnerung an Herbert Tichy“ eine freie Mitarbeiterin, die diese Aufgabe mit größter Sorgfalt und Sachkunde wahrnimmt. Für die Fortführung dieser Arbeit führt der Verein heuer eine Spendenaktion durch, mit dem Ziel, insgesamt 8000 Euro zu erreichen.

Für Ihre Spende können wir Ihnen ganz besondere Anerkennungsprämien anbieten!
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©orf

Tipp: ORF III - Land der Berge: Der Schafberg

Unser Vereinsmitglied und Mitbegründer der Fernsehserie "Land der Berge", Lutz Maurer, hat diesmal den Schafberg ins Visier genommen. Am 18. Juli ab 21.05 Uhr ist das Ergebnis auf
ORF III zu sehen: „Fürst der Berge - der Schafberg im Salzkammergut“.

"Der Berg im Herzen des Salzkammerguts ist ein außergewöhnlicher Berg", heißt es im Pressetext dazu: "Ein Berg mit zwei Gesichtern." Also geht es um die "gemütliche" Seite des Berges, um die Zahnradbahn und auch um die dramatische Nordwand des Berges mit den Hunderte Meter hohen Felsmauern, glatt, zum Teil überhängend und daher nur selten von sehr guten Kletterern durchstiegen. Eindrucksvoll gezeigt wird das Panorama und in bewährter Weise auch die Menschen und viele wenig bekannte Details dieser schönen Landschaft rund um den Berg.

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Signature

Herbert Tichy 1912 – 1987

Herbert Tichy wurde 1912 in Wien geboren, studierte Geologie und schrieb seine Dissertation über den Himalaja – vor allem um einen Vorwand für einen längeren Aufenthalt in dieser Gegend der Welt zu habe. Seinen weiteren Lebensweg verbrachte er allerdings nicht als Geologe, sondern als Journalist, Schriftsteller, Photograph, Abenteurer und Weltreisender im klassischen Sinn, vor allem in Asien aber auch in Alaska und Afrika.

Seine erste große Reise unternahm er bereits 1933 mit Max Reisch: Von Wien nach Bombay auf dem Motorrad. 1935 folgte der Studienaufenthalt für die Materialsammlung seiner Dissertation und eine Reise durch Kaschmir, Afghanistan und Tibet – ebenfalls überwiegend mit dem Motorrad – , auf der er als Pilger verkleidet den heiligen Berg Kailas besuchte. Sieben Jahre, während des II. Weltkriegs und darüber hinaus, verbrachte Herbert Tichy in China, wo er mit sehr geringen Mitteln, nur durch gelegentliche Korrespondentenhonorare für Berichte für österreichische und deutsche Zeitungen finanziert, die Chinesen kennen und schätzen lernte.

Dort traf er auch unter anderen den französischen Jesuitenpater und international anerkannten Paläontologen Pierre Teilhard de Chardin. Die Erstbesteigung des Cho Oyu durch ein österreichisches Expeditionsteam brachte Herbert Tichy auch einen bergsteigerischen Triumph, der für ihn allerdings nicht im Vordergrund dieses Erlebnisses stand. So erzählte er 1987, anlässlich seines 75. Geburtstages in einem Interview mit dem ORF und wenige Monate vor seinem Tod:

"Ich würde ich mich nie als extremen Alpinisten bezeichnen. Ich habe das Glück gehabt, mit sehr jungen Jahren in den Himalaja zu kommen und es war eher eine Suche nach Schönheit, fremden Menschen, nach Ausblicken vielleicht, aber es hat nichts zu tun damit, was heute richtige Könner des Alpinismus auf den schwierigsten Routen leisten. In meinem Fall war es mehr ein harmonisches Wandern durch das vielleicht großartigste Gebirge der Welt. Auch wenn wir auf den Cho Oyu gekommen sind, so würde ich das nicht als eine extreme Leistung sondern eher ein harmonisches Vorwärtsdringen in zu der damaligen Zeit noch selten erreichten Höhen beschreiben. Wenn wir uns erinnern an diese Zeit, die beiden Tiroler (Sepp Jöchler und Helmut Heuberger) und ich, so bleibt weniger das Extreme, sondern eher die Harmonie und die Schönheit in Erinnerung – der Stunden, der Landschaft und der umgebenden Menschen."

Von seiner ersten großen Reise mit Max Reisch nach Indien mit dem Motorrad 1933 bis zu seinem letzten längeren Aufenthalt in Nepal bei dem österreichischen Architekten Götz Hagmüller in Bakhtapur 1982 bereist er nicht nur Asien sondern auch Afrika und Alaska, freundet sich überall mit Einheimischen aber auch mit anderen Reisenden, fern der Heimat verstreuten Menschen an, wie etwa Charles Lindbergh oder der in Kenia verheirateten Fritzi Gessner, die als Joy Adamson mit der Löwin Elsa zu einiger Berühmtheit gelangte.

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Nepalhilfe Tirol

Wolfgang Nairz unterstützt mit der Nepalhilfe Tirol medizinische und soziale Projekte in dem Himalaya-Staat. Im Rahmen des Vereins können jedes Jahr auch einige Sherpa nach Österreich kommen, um hier einige Monate auf Berghütten touristisches Knowhow zu erwerben und Anregungen für die Gästebetreuung in ihrer Heimat. http://www.nepalhilfe-tirol.at/nepal/

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marke VERGRIFFEN! Der Verein hat zum 100. Geburtstag Herbert-Tichy-Sondermarken bei der österreichischen Post produzieren lassen. Diese sind über daher über den Verein auch käuflich zu erwerben. 1 Bogen mit 20 Stück, postalischer Wert 62 Cent, kostet 24.20 Euro, es ist auch möglich einen halben oder einen Viertelbogen zu kaufen. (12.20 Euro bzw 6.60)
Bestellen bitte per eMail: goetterberge@hotmail.com

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Eines der letzten Projekte, das Herbert Tichy nach Indien führte, war der Film "Bäume umarmen", für den er 1985 als Berater von Götz Hagmüller in einem ORF-Auftrag fungierte: http://www.youtube.com/watch?v=BrLzfGIVMJ4.pdf

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Quelle: Erstellt mit dem Datenschutz Generator von www.adsimple.at in Kooperation mit schoenheitundgesundheit.de

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© Texte und Abbildungen:
Herbert Tichy
Edition Sonnenaufgang
7. 2018